rh. Im
Obergeschoss der ehemaligen Novex-Fabrik,
wo in wenigen Wochen die ersten kreativen
Köpfe über neue Ideen brüten
werden, servierten Projektleiter Hans Peter
Stutz und Novex-Geschäftsführer
Thomas Bucher den Gästen am Montagabend
Risotto und sizilianischen Wein. Die Temperaturen
trugen ihr übriges dazu bei, dass man
sich in der Fabrik für Gestaltung beinahe
wie in Italien fühlte.
"Der Point of no return ist heute
erreicht", verkündete Stutz und
gab damit zu verstehen, dass das Projekt
6280.ch Fabrik für Gestaltung definitiv
an den Start geht. "Wir werden nur
sanft renovieren, der ursprüngliche
Charakter soll erhalten bleiben", sagte
Stutz weiter und schloss nicht aus, dass
man in den Räumen im Erdgeschoss später
auch Platz für Künstlerateliers
machen könnte.
Die zahlreich erschienenen Gäste,
darunter Vertreter aus Wirtschaft und Politik,
konnten sich anhand eines Prototyps auch
gleich vom Design der zukünftigen Büros
überzeugen.
Die zündende Idee
Regierungsrat Anton Schwingruber, Vorsteher
des Wirtschaftsdepartements, unterstrich
einmal mehr die Notwendigkeit einer eigenen
Identität fürs Seetal: "Letztes
Jahr hielt ich in Hochdorf die 1.-August-Rede.
Schon damals sagte ich, wenn jemand eine
zündende Idee hat, spendiere ich ein
Nachtessen."
Knapp ein Jahr später ist Schwingruber
voll des Lobes über die zündende
Idee mit der Fabrik für Gestaltung:
"Es freut mich, dass das Projekt so
gut angelaufen ist und wenn wir vom Kanton
noch den einen oder anderen Stein in den
Garten werfen können, so tun wir das
gerne." (Das Nachtessen ist bis dato
noch offen.)
Brainstorming für die Luga
Stutz habe mit der Fabrik für Gestaltung
viel erreicht, fand auch der Hochdorfer
Gemeinderat und Seetaler Wirtschaftsförderer
Peter Huber: "Es gibt in der Stadt
Leute, die wissen ja kaum, wo das Seetal
liegt." Er beurteile den Standort Seetal
als sehr gut, jetzt müssten eigentlich
nur die Investoren aufspringen. Aber auch
da sehe es, nicht zuletzt dank dem 6280.ch,
wieder besser aus. "Das Projekt ist
eine Sensation für Hochdorf und das
Seetal."
Im Hinblick auf die Luga 2003 gab Hans
Peter Stutz die nächsten Eckdaten bekannt:
Bereits am Dienstag trafen sich wichtige
Exponenten der Wirtschaft zum Brainstorming.
Bis Ende Juli soll das Projekt und im August
die Finanzierung stehen. |