6280.ch fabrik für gestaltung hochdorf
baldeggstrasse 20  Postfach 364  6281 Hochdorf    Tel: 041 914 24 24 | Fax: 041 914 24 25
HILFE | IMPRESSUM
Kunstraum
6280.ch Fabrik für Gestaltung, Hochdorf

 << DAS PROJEKT ENTSPRICHT DEM SEETAL >>  

 
Der Motor hinter dem Projekt 6280.ch heisst Hans Peter Stutz. Als Leiter ist er für die Umsetzung des Konzeptes, den Umbau des Gebäudes und den Mieter-Mix verantwortlich. Mit seiner eigenen Firma nimmt der Marketingprofi gleich selber Platz in der Fabrik.

 

WEITERE >>
- cleverweb
- KFV
- H+B Bürorama AG
- S-Netzwerkmarketing
- OMT GmbH
- Novex AG
- BGK. Werbeagentur

 

 

rh. Die Umnutzung des Gebäudes nimmt langsam Formen an: In diesen Tagen werden die letzten Möbelstücke der Novex-Produktion nach Huttwil verschoben - dann wird zumindest im oberen Stockwerk mit dem sanften Umbau der Räume begonnen.


«Wir sind auf gutem Weg, rund 55 Prozent der Fläche ist vermietet», bilanziert Projektleiter Hans Peter Stutz nach der intensiven Vorbereitung.

Um die Zusammenarbeit der zukünftigen Mieter in der Fabrik zu stärken, wird nun eine Genossenschaft gegründet.Ursprünglich wollte man die frei werdenden Räume grossflächig vermieten, inzwischen seien eher Klein-Unternehmen im Visier. «Ich versetze mich in die Lage des Kunden, frage nach seinen Bedürfnissen», erklärt Stutz die Richtungsänderung.

Die klare Positionierung als Fabrik für Gestaltung verwässert mit dem Einzug von Treuhand- und Versicherungsbüros. «Streng genommen ist ein Versicherer zwar kein Gestalter, aber er gestaltet Dienstleistungen», hält Stutz dagegen, «sollte sich die Fabrik aber zu weit von ihrem Leitbild entfernen, würde ich ganz klar handeln.»

Hochdorf ist nicht Zürich-West
Dass erst etwas mehr als die Hälfte der Fläche vermietet werden konnte, führt Stutz unter anderem auf die Schwierigkeiten zurück, die ein Wechsel des Geschäftsdomizils mit sich bringt. «Und der Standort Hochdorf löst zum heutigen Zeitpunkt auch nicht bei allen ein Wow! aus - wenn die Fabrik in Zürich-West stehen würde, hätten wir die Flächen schon längst vermietet», vermutet der 40-jährige Tourismusfachmann weiter.

Dennoch ist er davon überzeugt, dass das Seetal der richtige Ort für ein solches Projekt ist. Aber, die Region müsse sich besser verkaufen. «Schauen sie, wenn eine Firma aus der Stadt ein Kreativitäts-Seminar durchführt, wo landet sie? Auf dem Land, zum Beispiel im Seetal - und hier sind wir! Wo sonst können sie ihre Pläne mit einer solchen Kulisse im Hintergrund verwirklichen?»

Als Vorbild dient Langenthal
Die Idee von der Nutzung eines alten Fabrikareals in Richtung Technopark ist nicht neu. Auch Langenthal wählte diesen Weg und hat sich inzwischen als Zentrum für Design einen Namen gemacht. Auslöser waren, wie in Hochdorf, ebenfalls leer stehende Fabrikgebäude. Stutz erhofft sich auch für Hochdorf solche Impulse, ihm schwebt vor, dass der Seetaler Amtshauptort dereinst als Kompetenzzentrum für Gestaltung von Produkten und Dienstleistungen in aller Munde ist - natürlich mit Fokus auf die Fabrik an der Baldeggstrasse.

Zusammen nachhaltig wachsen
«Wir sind aber ganz klar ein kommerziell denkender Betrieb, Business to Business», sagt Stutz. Wer den Begriff «Gestaltung» mit Künstlern und Hobby-Grafikern assoziiere, befinde sich auf dem Holzweg. Gesucht seien in Hochdorf kreative Köpfe, die auf der Suche nach Synergien geschäftlicher Natur seien. «6280.ch entspricht in der Struktur dem Wesen des Seetals: Kleine Unternehmen spannen zusammen und wachsen nachhaltig», fasst er die Grundidee zusammen.

Und Stutz sieht die Vorteile der Fabrik für Gestaltung noch an einem ganz anderen Ort: Wenn eine grosse Firma pleite gehe, bedeute dies immer den Verlust von vielen Arbeitsplätzen. Bei der Fabrik für Gestaltung wechsle höchstens mal ein Mieter. Das garantiere auch eine gewisse Sicherheit - mit anderen Worten: Die Fabrik für Gestaltung habe Zukunft.

Weitere Informationen unter www.6280.ch

<< zurück | Diese Seite drucken | ^ Nach oben